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4. Bild: Unerwartete Widerstände | Drucken |
Galilei hat die Republik Venedig mit dem Florentiner Hof vertauscht. Seine Entdeckungen durch das Fernrohr stoßen in der dortigen Gelehrtenwelt auf Unglauben.

Handlungszeit und Ort:

  • Florenz

Thema:

  • Alte vs. neue Wissenschaft und die Rolle des Fernrohrs (siehe Zusammenfassung unten)

Motive:

  • Glotzen oder Sehen? Welche Gründe sprechen dagegen, seinen Augen zu trauen (z.B. die heutige Wahrnehmungspsychologie, Konstruktivismus)
  • Die Autorität der Autoritäten, und das Lob des Zweifels
  • Die Seefahrt als Metapher des Aufbruchs

Wissenschaftliches:

  • Hilft ein Fernrohr bei der Wahrheitsfindung? 

Handlung:

  • Galilei präsentiert seine Entdeckungen den Gelehrten am Florentiner Hof.

Nachdem Galilei sich wie geplant am Hof zu Florenz etabliert hat, empfängt er die dortige Gelehrtenwelt, um seine Erkenntnisse zu präsentieren. Ebenfalls anwesend der Linsenschleifer Federzoni. Galileis Plan die Anwesenden durch das Fernrohr blicken zu lassen, und somit von den Beweisen zu überzeugen, geht nicht auf. Vor allem der Philosoph und der Mathematiker, halten an dem Glauben an die Autorität der aristotelischen Weltordnung fest. So interessiert sich der Philosoph, der den Fortbestand von „Ordnung und Schönheit“ in dem Weltbild des Aristoteles gewahrt wissen will, nicht für die Frage ob die Mediceischen Gestirne möglich sind, sondern ob Sie nötig sind.

Jegliche Überredungsversuche, den Drang nach Erkenntnis in den Gelehrten zu wecken, scheitern. Allerdings verspricht man Galilei, die Meinung Pater Clavius dem Hauptastronomen am Päpstlichen Collegium Romanum, einzuholen.

 
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